
Florian
Steht auf maritime, küstennahe und rauchige Whiskys und verkostet mit einem Auge für Geschmack wie Technik gleichermaßen.
Mehr über Florian →Wir testen Whisky objektiv, transparent und ohne Werbung – von bekannten Klassikern bis zu spannenden Neuerscheinungen.

Glenlivet verkauft mehr Single Malt als fast jede andere Brennerei der Welt – und tut das mit einer Hausmarke, die auf sanfte 40 % und leise Speyside-Frucht setzt. Signatory Vintage hat für die Cask Strength Collection ein einzelnes First Fill Oloroso Sherry Butt gezogen und damit ungefähr das Gegenteil abgefüllt: dunkel, wuchtig, 19 Jahre alt. Und mit einer Note, die auf keinem Glenlivet-Etikett der Welt zu finden ist: dunkle Sojasauce. Das zweite gemeinsame Review von Sascha und Florian.

In New Orleans ist der Sazerac kein Cocktail, sondern eine Institution – und die Sazerac Company, die ihn im Namen trägt, besitzt heute Buffalo Trace. Dieser Rye ist die Hausmarke dazu: eine Originalabfüllung ohne Altersangabe, von Sammlern gern „Baby Saz“ genannt, weil der große Bruder Sazerac 18 aus der Antique Collection praktisch nicht zu bekommen ist. Bleibt die Frage, die sich bei jedem bezahlbaren Rye stellt: pur ins Glas oder doch ins Rührglas? Für Sascha und Florian ist es das erste gemeinsame Review.

Ledaig ist der rauchige Zwilling der Tobermory-Brennerei auf der Isle of Mull – seit jeher ein Geheimtipp für alle, die torfigen Whisky abseits von Islay suchen. Diese Abfüllung stammt vom unabhängigen Abfüller James Eadie aus der Serie „Distilleries of Great Britain & Ireland Commemorative“: 2020 destilliert, im Oktober 2025 abgefüllt, also gerade einmal fünf Jahre jung, gereift in einem Refill Barrel und zwei Refill Hogsheads. Mit 52,6 % Vol. in Fassstärke und auf 1015 Flaschen limitiert. Das zweite Review unserer Verkoster Florian und Lucas.

Glenburgie ist eine echte Speyside-Arbeiterin: Der Großteil des Destillats verschwindet seit jeher in Blends, allen voran in Ballantine's. Offizielle Single Malts sind entsprechend rar, weshalb unabhängige Abfüllungen wie diese hier umso spannender sind. Claxton's hat für die Exploration Series ein einzelnes Fass gezogen – 2015 destilliert, 2025 abgefüllt, neun Jahre lang gereift in einem frischen Tawny Port Barrique (Cask EXP1081), 50 % Vol. Und gleichzeitig ist es ein kleines Premierenstück: das erste gemeinsame Review unserer beiden neuen Verkoster Florian und Lucas.

Ein Besuch bei Talisker in Carbost, der ältesten Brennerei der Insel Skye, deren maritim-rauchiger, pfeffriger Single Malt direkt am Ufer des Loch Harport entsteht und als Insel-Vertreter der Classic Malts gilt.

Ein eigenes Whiskyfass zuhause reifen klingt nach der Abkürzung zum eigenen Single Malt, ist aber vor allem ein Experiment. Wir haben ein 3-Liter-Fass mit Sherry vorbelegt, mit St.-Kilian-New-Make befüllt und ehrlich abgefüllt. Dieser Ratgeber zeigt Kosten, Ablauf und warum das Ergebnis immer durchwachsen bleibt.

Unsere kuratierte Liste mit Whiskys, die geschmacklich und preislich besonders stark liefern.

Ist Fassstärke automatisch besser als Standard-ABV? Diese Episode trennt Marketing-Rhetorik von sensorischer Praxis und zeigt, wann hoher Alkoholgehalt hilft, wann er stört und wie du fair vergleichst.