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Longmorn 19 Jahre (1996/2015) - Signatory Vintage

Longmorn 19 Jahre (1996/2015) - Signatory Vintage

Dieser 19-jährige Longmorn von Signatory Vintage aus der Cask Strength Collection kommt aus Hogsheads (Fässer 97632 und 97633) und bleibt klar auf der nicht-rauchigen Speyside-Schiene. Genau dieser Malt-Charakter ist es, der sonst in Blends des Mutterkonzerns Pernod Ricard/Chivas Brothers landet und Marken wie Ballantine’s oder Chivas Regal prägt.

Verkostung

Nase

Basilikum, dazu malzige Basis und eine deutliche Karamell- und Vanillewucht. Melasse schiebt nach, mit einem Rum-Touch, der das Ganze runder macht. Minze setzt einen kühlen Kontrapunkt und hält die Süße in Schach.

Gaumen

Leicht mineralisch, dann wie ein Kräutergarten im Mund: grün, aromatisch, aber nicht verspielt. Eine leichte Salzigkeit trifft auf Vanille und erneut etwas Malz. Vollmundig, aber nicht komplex – eher geradlinig als vielschichtig.

Abgang

Leicht wärmend und erstaunlich lang für einen nicht-peated Malt. Würzig, eichig und am Ende leicht bitter, mit einem Hauch, der an Sternanis erinnern könnte.

Gedanken

Marcel

Marcel 87/100 - (Ausgezeichnet)

Eine wundervolle Reise durch den Kräutergarten. Wenn man das Profil "floral" in Whisky ausdrückt, dann ist es dieser. Die Nase ist etwas stärker als im Geschmack, aber das Gesamtpaket zählt.

Sascha

Sascha 86/100 - (Ausgezeichnet)

Vollmundig, aber nicht komplex – das ist hier keine Beleidigung, sondern eine nüchterne Einordnung. Der Wandel von der süßen, malzigen, vanilligen Nase hin zu einem relativ würzigen, leicht herben Profil macht ihn spannend. Wer Kräuter, Würze und klare Linien sucht, wird hier fündig.

Preis-Leistung: 3/5 (Angemessen)

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Bewertungsverteilung aller 498 Testberichte

Häufig gestellte Fragen

Ist der Longmorn 19 Jahre (1996/2015) rauchig?

Nein, er ist nicht rauchig (nicht peated). Das zeigt sich auch im Finish: lang und würzig, aber ohne Torfrauch.

Aus welchen Fässern stammt diese Abfüllung?

Aus Hogsheads, konkret den Fässern 97632 und 97633.

Wie ist das Geschmacksprofil laut Tasting Notes?

In der Nase dominieren Basilikum, Malz, Karamell, sehr viel Vanille, Melasse, ein Rum-Touch und Minze. Am Gaumen wird es leicht mineralisch, kräuterig, leicht salzig, vanillig und malzig, vollmundig aber nicht komplex; im Finish würzig, eichig und leicht bitter mit möglichem Sternanis-Anklang.