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Tormore 10 Jahre Blueprint Cream Sherry

Tormore 10 Jahre Blueprint Cream Sherry

Der Tormore 10 Jahre Blueprint Cream Sherry ist der dritte Kandidat nach dem Toasted Barrel und dem Bourbon Barrel – und wir waren entsprechend neugierig, was die Brennerei diesmal aus dem Ärmel schüttelt. In der Speyside-typisch „mellow“ angekündigten Ecke gibt’s hier aber eher trockene Kante als Dessertglas.

Verkostung

Nase

In der Nase wirkt er frisch, aber gleichzeitig irgendwie „alt“: Minze trifft auf Leder, dazu eine klare Malzigkeit. Blütenhonig schwebt darüber, allerdings mit einer leicht säuerlichen Note, die das Ganze eher straff als schwelgerisch macht.

Gaumen

Am Gaumen geht’s trocken los und bleibt es auch: würzig-ledrig, mit gelbem Pfirsich und karamelligen Anklängen. Das Mundgefühl ist schwer und ölig, ohne übertrieben zu werden, und die minzig-mentholige Spur bleibt hartnäckig präsent.

Abgang

Der Abgang ist mittellang und trocken, mit etwas Honig und Getreide. Viel Holz und ein erdiger Eindruck setzen den Schlusspunkt.

Gedanken

Marcel

Marcel 75/100 - (Sehr Gut)

Vom Cream-Sherry-Fass hatte ich mir ehrlich gesagt mehr erhofft. Er wirkt etwas langweilig – was nicht heißt, dass er schlecht ist, nur eben weniger spannend als erwartet.

Sascha

Sascha 73/100 - (Sehr Gut)

Für mich ist er sehr ruppig: interessant, aber die Elemente harmonieren nicht richtig gut. Unterm Strich der schwächste der Serie.

Preis-Leistung: 3/5 (Angemessen)

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Bewertungsverteilung aller 507 Testberichte

Häufig gestellte Fragen

Wie schmeckt der Tormore 10 Jahre Blueprint Cream Sherry insgesamt?

Er ist insgesamt trocken und würzig-ledrig, mit gelbem Pfirsich, karamelligen Anklängen und einer auffälligen Minz-/Mentholnote. Im Finish kommen etwas Honig, Getreide, viel Holz und ein erdiger Eindruck dazu.

Wirkt der Whisky eher leicht oder eher schwer?

Am Gaumen zeigt er sich schwer und ölig, aber nicht übertrieben. Die Trockenheit und die würzig-ledrige Struktur geben ihm zusätzlich Grip.