Och Aye the Coo – Och Aye the Coo – bodenständiger Blended Scotch mit Charme
Och Aye the Coo

Och Aye the Coo

Och Aye the Coo – allein der Name lässt einen schmunzeln. Während andere Whiskys mit pompösen Namen wie "Royal Salute" oder "Macallan Rare Cask" um sich werfen, kommt dieser kleine Schotte daher wie ein freundlicher Bauer aus den Highlands, der seine Kuh zum Sprechen gebracht hat. "Och aye" bedeutet auf Schottisch-Gälisch so viel wie "Oh ja" – und "the Coo"? Das ist schlicht die schottische Art, Kuh zu sagen. Man könnte also sagen: "Oh ja, die Kuh!" Was für eine charmant bodenständige Art, einen Whisky zu benennen.

  • Blended Scotch Whisky
  • Schottland
  • NAS
  • 40% Vol.
  • Lafferty & Sons Ltd.
  • 28,43 €/l

Verkostung

Nase

Beim ersten Schnuppern offenbart der Och Aye the Coo eine durchaus charmante Persönlichkeit. Da ist zunächst diese unverkennbare Note von Vanillepuddingpulver, dazu gesellen sich hellfruchtige Aromen, die an saftige Trauben erinnern. Ein Hauch von frisch gebackenen Scones schwebt darüber – warm, einladend und irgendwie nach Zuhause riechend. Nichts Aufregendes, aber durchaus sympathisch.

Gaumen

Zunächst begrüßt einen eine leicht erdige Note – nicht etwa unangenehm modrig, sondern wie feuchte Erde nach einem Sommerregen in den Highlands. Dazu mischt sich eine dezent nussige Komponente, die an Haselnüsse denken lässt. Die Vanille, die schon in der Nase präsent war, setzt sich am Gaumen fort und wird von einer spritzigen Zitrusnote begleitet.

Abgang

Im mittellangen Abgang macht sich eine Note bemerkbar, die an Hustenbonbons erinnert – nicht die scharfen Mentholbomben, sondern die milden, honigartigen Bonbons. Dazu mischt sich ein Hauch von Eiche, der dem Ganzen etwas mehr Struktur verleiht.

Gedanken

Marcel

Marcel 63/100

Och Aye the Coo überrascht mit seinem bodenständigen Charme und einer angenehmen Einsteigerfreundlichkeit. Er ist kein dramatisches Islay-Monster, sondern eher der nette Kumpel auf der Whisky-Party – unaufgeregt, sympathisch und mit einem Augenzwinkern. Für alle, die unkomplizierten Trinkspaß suchen, eine echte Empfehlung.

Sascha

Sascha 62/100

Dieser Whisky zeigt eine solide Balance zwischen süßen Vanillenoten und einer dezenten Erdigkeit, bleibt dabei jedoch etwas eindimensional und strukturell unspektakulär. Für Einsteiger bietet er eine harmlose Einführung in die Welt des Scotch, doch Kenner werden die fehlende Komplexität schnell bemerken. Insgesamt ein akzeptabler Alltagswhisky ohne große Ambitionen.

Preis-Leistung: Gut

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Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet der Name "Och Aye the Coo" und warum wurde er gewählt?

Der Name stammt aus dem Schottisch-Gälischen: "Och aye" bedeutet "Oh ja" und "the Coo" ist die schottische Bezeichnung für "Kuh". Der Name soll eine bodenständige, sympathische Verbindung zur schottischen Heimat ausdrücken, ganz ohne pompöse Anmutung.

Welche Geschmacksnoten prägen den Och Aye the Coo Whisky?

Der Whisky zeigt in der Nase Vanillepudding, helle Fruchtnoten wie Trauben und einen warmen Duft nach frisch gebackenen Scones. Am Gaumen kommen erdige Noten, Haselnüsse, Vanille und spritzige Zitrusnuancen hinzu. Der Abgang ist mittellang mit milden honigartigen Hustenbonbon-Aromen und einem Hauch Eiche.

Warum hat der Och Aye the Coo keinen Altersangabe (NAS) und was bedeutet das für den Whisky?

Dieser Whisky ist ein NAS (No Age Statement), was bedeutet, dass kein Mindestalter auf dem Etikett angegeben ist. Das erlaubt dem Abfüller, verschiedene Jahrgänge und Fässer zu mischen, um einen konsistenten Geschmack zu erzielen, ohne sich auf ein bestimmtes Alter festlegen zu müssen.